Palazzo Fortuny

Fortuny Palace

El Museo

Las colecciones

Las colecciones museísticas están compuestas por un rico fondo de obras y materiales que representan perfectamente los diferentes resultados de la investigación del artista: pintura, escultura, luminotecnia, teatro, fotografía, tejido y ropa. También hay numerosas obras de arte heredadas de su padre, Mariano Fortuny Marsal, cuidadosamente guardadas desde la prematura muerte del pintor catalán. Además, nuevas colecciones y fondos archivísticos, fruto de donaciones, traslados y legados de artistas y fotógrafos, han implementado el ya importante patrimonio artístico conservado. Connotado desde 1978 como un museo dedicado a la fotografía, las actividades de exposición también han explorado el terreno de las artes aplicadas, el videoarte y el arte puro.

Basta recordar entre las exposiciones realizadas imágenes y materiales del laboratorio Fortuny en 1978, Venecia 79. La Fotografía en 1979, Robert Mapplethorpe: fotografías en 1983, primera exposición en Europa dedicada al fotógrafo estadounidense, Il Nuotatore (va demasiado a menudo al Heidelberg), vídeo ambiente de Studio Azzurro en 1984, Watching water de Peter Greenaway en 1993 y más recientemente Artempo en 2007, Infinitum en 2009 y TRA, The edge of becoming en 2011, creaciones todas realizadas en colaboración con la Fundación Vervoordt.

obilissima als eines der wichtigsten Gebäude, und im 16. Jahrhundert, wie sich Sanudo in einem seiner Tagebücher erinnert, wurden zahlreiche und denkwürdige Feste von der Gemeinschaft „la Compagnia della Calza“, die auch als die Gemeinschaft der Unsterblichen bezeichnet wurde, gegeben, sowie von der sog. Gemeinschaft der Gemüsegärtner, und zwar zu Ehren von Fürsten, Botschaftern, Patriziern und Edeldamen, sowie auch ein rauschendes Fest, das Pietro Pesaro 1522 „aufgrund seiner Wahl zum Prokurator von San Marco“ veranstaltete. Von großer Bedeutung sind die Kunstwerke, die die Familie Pesaro dort zusammengetragen hatte und die man im Gebäudeinneren bewundern konnte: (…) „herrliche antike und moderne Gemälde, zu denen prächtige Bilder wie eine Samariterin von Pordenone und eine Ehebrecherin von Giorgione zählen“ (…).

Da die männliche Linie der Familie Pesaro von S. Beneto gegen Ende des 17. Jahrhunderts keine Nachkommen mehr hatte, wurde das Gebäude in zwei Eigentümer halbiert, von denen eines an Elena Pesaro, die letzte direkte Erbin, und das andere an die Pesaros von S. Stae ging. Von 1720 bis 1825 etwa wurde das ganze Gebäude vermietet: es beherbergte beispielsweise die Druckerei Albrizzi, aber auch Musikgesellschaften wie die „Accademia degli Orfei“ ab 1786, und danach die „Società Apolinnea”, die in der Folge ins Theater „La Fenice“ übersiedelte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude in zahlreiche Wohnungen aufgeteilt, mit der daraus folgenden Schaffung neuer vertikaler und horizontaler Kommunikationslinien, um etwa 350 ärmliche Leute zu beherbergen. Es befand sich daher in einem heruntergekommenen, dekadenten Zustand, als Mariano Fortuny Madrazo, der von dieser architektonischen Schönheit angezogen wurde, es im Jahre 1898 zum ersten Mal betrat und ein großes Zimmer im Dachgeschoß des Gebäudes belegte, wo er sein Studio einrichtete.

Im Laufe der Jahre kaufte er weitere Teile der Immobilie an und mit Geduld und Beständigkeit begann Fortuny mit der Renovierungsarbeit am Gebäude: Nach und nach, als die Bewohner ihre Unterkünfte verließen, machte er die Wohnungen frei, passte die Zimmer an, ließ Zwischenwände und Überbauten abreißen und stellte Gleichgewicht und Proportion wieder her. Nach der ersten Verwendung für seine künstlerischen und bühnentechnischen Experimente erwählte Fortuny den Palast Pesaro-Orfei zu seinem Wohnsitz. Nachdem er 1907, zusammen mit seiner Lebensgefährtin und Muse Henriette Nigrin, die er 1924 heiraten sollte, ein kleines Labor eingerichtet hatte, wurden nach wenigen Jahren zwei ganze Stockwerke des Palasts von seinem außerordentlichen Atelier belegt, in dem Kleider und Stoffe aus Seide und Samt kreiert und bedruckt wurden. Während Mariano seine Studien und seine Erfindungen zum Abschluss brachte, leitete Henriette mit außerordentlicher Hingabe das Labor und kümmerte sich um den schwierigsten Teil davon, nämlich die Färbung.

Nach Fortunys Tod im Jahre 1949 wurde der Palast 1956 der Gemeinde Venedig geschenkt, damit er ständig als „Kulturzentrum in Beziehung mit der Kunst“ verwendet würde, wie dies ausdrücklich im Notariatsakt angegeben ist; die Stadtverwaltung kam erst 1965, als seine Witwe Henriette starb, in den vollumfänglichen Besitz. Nach der Eröffnung des Museums im Jahre 1975, kristallisierte sich trotz einer Reihe krimineller Entwendungen der Einrichtungsobjekte in den vorangehenden Jahren, der ursprüngliche Sitz des Museums – das eher ein Museumshaus als ein eigentliches Museum ist – im Laufe der Jahre als Zentrum für Ausstellungstätigkeiten heraus, das den visuellen Künsten gewidmet ist, wobei jedoch die Merkmale des Raumes bewahrt wurden, der das Lieblingsstudio von Mariano Fortuny im ersten Hauptgeschoß war. Ebenso unberührt ist seine kostbare Bibliothek, die ebenfalls reich an Einrichtungsgegenständen, Objekten und kostbaren Kunstbänden und technischen Werken ist. Von der Gemäldesammlung bis zu den kostbaren Stoffen, mit denen die Wände vollständig verkleidet sind, hin zu den berühmten Lampen zeugt alles von der genialen Inspiration des Künstlers zwischen Experimenten und Innovation. Alles ist Zeugnis seiner Präsenz auf der internationalen intellektuellen und künstlerischen Bühne zwischen dem 19. und dem 20. Jahrhundert

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Der Palazzo ist nur anlässlich vorübergehender.